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Kreatives Schreiben

Geschichten

Cornelia Türpisch
Schreib-Coach, (58)

Herzlich willkommen in meinem Schreibseminar.Die Geschichte meines Lebens.

Sie haben den Weg gefunden, um besser und kreativer Schreiben zu wollen. Zunächst sollten sie sich die Frage stellen:

„Worüber will ich eigentlich schreiben“ ?

Sicherlich werden Sie aus der eigenen Erfahrung heraus schreiben wollen. Für welches Thema Sie sich schließlich entscheiden, ist ihrer Fantasie und Kreativität geschuldet.

Wenn sie sich einfach nur hinsetzen und darauf warten, dass die Inspiration von allein kommt, dann müssen Sie lange warten. Bringen Sie sich in Stimmung, in dem sie Ihren Hobbys nachgehen. Machen Sie irgendetwas verrücktes. Und meist kommen ihnen dann die Ideen und die Einfälle. Oder machen Sie einer Reise. Auf Reisen fällt einem immer etwas ein.

Wissen sollten Sie, dass die Grundthemen zum schreiben immer die gleichen sind. Sie haben sich bestimmt oft schon gesagt „das muss ich einfach mal aufschreiben“. Gerade wenn Sie eine lustige Begebenheit hatten, mit den Enkeln herumtollten, fantasievolle Geschichten erzählten, sich Fotos anschauten und in der Vergangenheit, in alten Erinnerungen schwelgten.

Auch das eigene Schicksal ist eine Geschichte wert. Es ist eine ganz besondere Abenteuerreise. Sie beginnen in diesem Augenblick ein neues Handwerk zu erlernen. Denn schreiben ist ein Handwerk. Fragen Sie sich doch einfach: „Worüber will ich schreiben“ und nicht „Was soll ich schreiben“. Sie sollten schreiben: „Über das, was sie wollen“. Denn wenn Ihnen ein Thema gleichgültig ist, dann werden sie nicht glücklich mit ihrer Geschichte. Am Anfang sollten Sie auch darüber schreiben, was sie kennen.

So zum Beispiel: „Über ihre Familie, Ihre Nachbarn, Ihre Freunde und auf Reisen“. Auch der normale Alltag regt zum Schreiben an. Sie brauchen das Rad nicht wieder neu erfinden. Altes und bekanntes, auf ihre Weise entdecken und niederzuschreiben, kann viel wertvoller sein.

Es waren immer die Grundthemen, wie Glück und Leid, Hoffnungen und Träumen, Lust und Schmerz, oder auch Tod und Gewalt, Verbrechen und Schuld. Über Sühne und die Helden der alten und neuen Zeit, über die geschrieben wurde.

Schauen Sie einmal aus dem Fenster hinaus. Was sehen sie? Was hören sie? Was riechen Sie?. Alle Empfindungen die sie spüren, sind es Wert aufgeschrieben zu werden.

 

Können sie zuhören, hinhören oder gut beobachten. Alles das sind Quellen der Inspiration, die sie nutzen sollten.

Nutzen Sie auch die Tageszeitung, das Lexikon und andere Literatur Genres.

Kino, Fernsehen, Radio und das Internet, verhelfen ebenso zu Inspirationen. Zeitungen und Zeitschriften, Literatur, Rundfunk, Kino und Fernsehen bieten Stoff, in Hülle und Fülle. Es stehen ihnen unerschöpfliche Möglichkeiten zur Verfügung.

Entwickeln Sie eine nimmersatte Neugier. Seien Sie interessiert an allem. Lesen sie viel und schreiben Sie viel.

Achten Sie auf Ihre Gefühle. Ein Schriftsteller ist immer auch ein Motivjäger.

Die Fakten sollten stimmen. Wenn der Leser Fehler entdeckt, die die Glaubwürdigkeit des Textes in Frage stellen, dann erschüttern Sie sein Vertrauen.

Ein Tagebuch führen ist Pflicht.

Es gibt viele Schriftsteller die unermüdliche Tagebuchschreiber waren.

Ein berühmter Tagebuchschreiber war sicherlich Franz Kafka.

In einem Tagebuch kann man schreiben und skizzieren.

Das macht sich recht gut, wenn man bestimmte Örtlichkeiten benennen und beschreiben möchte. Ein Tagebuch kann auch ein Ventil für Ihre Seele bedeuten. Denn Tagebücher dienen auch dazu, den Kopf frei zu bekommen. In einem Tagebuch kann man die tiefsten und geheimsten Gedanken aufschreiben. Mann schreibt das auf, was einem zu schaffen macht und was man an Ballast abwerfen möchte. Das Tagebuch hört sich alles geduldig an. Es ist ein schweigender Freund & Partner zugleich.

Ein Tagebuch hat auch andere Funktionen.

So ist ein Tagebuch eine fortlaufende Stoffsammlung ihrer Ideen, auf die sie immer zurückgreifen können.

Im Tagebuch, schreiben sie auch immer im Moment, es ist die augenblickliche Stimmung die sie einfangen.

Tagebuch schreiben ist nicht zuletzt auch authentisches schreiben. Probieren Sie es aus. Egal ob sie sorgfältig, oder auch mal wild und durcheinander schreiben, ein Tagebuch nimmt alles auf was sie ihm anbieten. Es kann der Selbstbetrachtung dienen, Seelenspiegel sein, es ist Notizbuch und Stoffsammlung zugleich.

Tipps wie Sie ein Tagebuch schreiben können:

  1. Finden sie ihren Rhythmus,
  2. Schreiben Sie am besten täglich,
  3. Schreiben Sie alles auf was ihnen einfällt,
  4. Notieren Sie Ihren Plan im Tagebuch, dann können Sie auch überprüfen, ob sie alles eingehalten haben,
  5. Schreiben Sie mindestens 10 Minuten am Stück,
  6. Korrigieren und Redigieren Sie nicht.

Wenn Sie noch nie Tagebuch geschrieben haben dann fangen Sie einfach so an:

  1. Schreiben Sie, einige wenige Sätze auf, hintereinander weg, ohne aufzusehen ohne diese zu kontrollieren,
  2. Überlegen Sie, ob Sie eine Begegnung hatten, ein Gespräch, oder hat Sie jemand geärgert, erfreut.
  3. Welche Freude haben Sie heute, geht es Ihnen gut oder schlecht,Ich glaube aus diesen wenigen Bemerkungen, lässt sich schon etwas schreiben. Einfach anfangen und drauf los schreiben – das ist die Devise.

Einige Anfänge, wie sie beginnen können:

  1. Wie fühle ich mich in diesem Augenblick?
  2. Womit habe ich mich heute beschäftigt?
  3. Habe ich Spaß daran gehabt?
  4. Hat es nicht gelangweilt?
  5. Hatte ich eine interessante Begegnung?
  6. Was würde ich tun, wenn ich jetzt kein Tagebuch schreiben würde?
  7. Was will ich heute noch erledigen?
  8. Was will ich nächste Woche und was in einem Jahr tun?
  9. Was ist mein größter Wunsch und wie könnte er sich erfüllen?

In weiteren Lektionen geht es ums richtige Schreiben und vielem mehr.

 

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